Wir über uns

Das JPCM - Wir über uns

Das ‚Jugendprogrammierer’ – Centrum München e.V. (JPCM e.V.) ist der örtliche Zusammenschluss von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Kinder und Jugendliche insbesondere durch Bildung zu fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Vermittlung von technischen Schlüsselkenntnissen vor allem im Bereich der Informationstechnologie, der Technik und der Medientechnologie.

Wer sind wir?

Das JPCM ist ein gemeinnütziger, als förderungswürdig anerkannter, eingetragener Bildungsverein.

Was wollen wir?

Gemäß unserem Selbstverständnis helfen wir mit unserer Arbeit Kindern und Jugendlichen aller Nationen aus allen sozialen Schichten. Der ehrenamtliche Einsatz von qualifizierten Dozenten gilt insbesondere auch der Förderung und der Integration Bedürftiger, dem Bemühen und Ringen um Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit durch die Bereitstellung von speziellen Bildungsprogrammen.

Was motiviert uns?

Unsere Philosophie ist in ihrer Grundstimmung welt- und lebensbejahend. Das zeigt sich in einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber allen Fragen; auch in der Bereitschaft, die Welt in ihrer innersten Wurzel als gut anzusehen. Das Thema Bildung ist aktueller denn je, trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise, die ein Produkt einer teilweise offensichtlich verfehlten Werteordnung ist. Mit entsprechender persönlicher Einstellung können und müssen wir Verantwortung tragen für einen positiven Umkehrprozess im Rahmen einer nachhaltigen Werteordnung. Heute müssen wir die Weichen für unsere Zukunft stellen. Ganzheitliche Bildung des Einzelnen ist dabei wesentlich. Und diese beginnt schon in den Anfängen, in den ‚jungen Jahren’ bei unseren Kindern und der Jugend. Unternehmen beklagen heute oft Probleme im Bereich der so genannten „Soft Skills“.

Die Entwicklung sozialer Fertigkeiten kann nicht delegiert werden. Menschen ohne entsprechende psychosoziale Vorraussetzungen, können kaum ein gesundes Wirtschaftssystem formen, in dem die Übernahme von Verantwortung ein grundlegendes Prinzip darstellt. Der Kindergarten, die Schule können nur dann erfolgreich dazu beitragen, wenn bereits ein Fundament vor allem in der Keimzelle der Familien geschaffen wurde. Bildung bedeutet zwar nicht nur Faktenwissen, doch gerade in der an Komplexität zunehmenden vernetzten Welt ist und bleibt eine gute Bildung der Schlüssel für unsere Zukunft und der unserer Kinder. Das Ziel ist also die Förderung von Kindern und Jugendlichen im weitesten Sinne und im Speziellen durch Vermittlung von Kernkompetenzen und Kenntnissen, die in einer von Technik geprägten globalisierten Welt von wachsender Bedeutung sind.

Unsere Bildungsarbeit mit der nachwachsenden Generation -ist weltbejahend, -trägt zur ganzheitlichen Bildung des einzelnen in der Gemeinschaft bei, -ist überkonfessionell, -legt Wert auf individuelle Behandlung und Sorge für jeden Einzelnen, -betont die Eigeninitiative der Schülerin und des Schülers, -sorgt sich besonders um die Armen und sozial Benachteiligten, -orientiert sich an Werten, -sucht ‚Frauen-für-Andere’ und ‚Männer-für-Andere’ zu sein und heranzubilden, -hält dazu an, das ganze Leben lang zu lernen.

Wie gehen wir voran?

Das JPCM e.V. ist selbstlos tätig. Es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Ziele. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Unsere Kernkompetenz: Der Fokus der Bildungsprogramme liegt dabei im technischen- und informationstechnischen Bereich mit einer weiterführenden Spezialisierung im Bereich der Medientechnologie und des Mediendesigns. Wenn auch gerade bei jungen Menschen eine ganzheitliche Bildung des Einzelnen wesentlich ist, erlangt die technische Dimension einen immer bedeutenderen Stellenwert. Sie ist bestimmend ist für die Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen im Wettbewerb einer zunehmend globalisierten Welt.

Dieser wachsende Bedarf erfordert eine Reaktion, eine Antwort für das Bildungssystem, die Bereitstellung von Ressourcen in den gefragten Disziplinen, von Mitteln- und Bildungsangeboten, die essentiell sind, um auch in Zukunft den bestehenden Wohlstand erhalten und bewahren zu können. Für die ehrenamtlichen Dozenten des JPCM ist dabei individuelle Zuwendung und Sorge für jeden einzelnen Schüler genauso wichtig, wie die Förderung von Eigeninitiative, die Einsatzbereitschaft und die Offenheit dazu, ein Leben lang zu lernen. Idealerweise sucht das JPCM für die Mitarbeiter sowie die Mitglieder ‚Männer und Frauen für andere’ heranzubilden, die ein Gespür für soziale Gerechtigkeit entfalten und die auch bereit sind, ihre Ideale in die Tat umzusetzen, und ihr Wissen an andere weiter zu geben. Das JPCM sucht die Bereitschaft zum jeweils ‚Größeren und Besseren’ zu wecken. Das bedeutet die Förderung einer möglichst vollkommene Entfaltung der Fähigkeiten, verbunden mit der Bereitschaft, diese für andere einzusetzen. Dabei liegt die Ausrichtung, die Orientierung unserer Aktivitäten – verbunden mit den Kernkompetenzen – im Bereich der Informatik, der Technik und der Medientechnik.

Als Gemeinschaft für die gemeinsamen Werte zu arbeiten ist weitaus wirksamer, als es einzeln oder in kleinen Gruppen zu tun. Daher wurde die Initiative in Form eines Vereins realisiert, in dem diese Zusammenarbeit von Mitgliedern, Förderern und Interessierten in einer gemeinsamen Sendung und Aufgabe betont und gefördert werden kann. Sie erfordert Einigkeit in der Zielsetzung und im pädagogischen Einsatz und wird in einer Struktur, die Gemeinschaft fördert, vollzogen.

Wie arbeiten wir zusammen?

Die Mitglieder des Vereins treffen sich regelmäßig in der örtlichen Mitglieder-Versammlung. Dort werden u. a. aktuelle Entwicklungen besprochen und wesentliche Programminhalte und Projekte geplant und festgelegt. Wir führen regionale Schulungen und besondere Unterrichtseinheiten an diversen Schulen durch, bieten Programmierkurse und Seminare an oder organisieren individuellen Nachhilfeunterricht. Unsere Mitglieder und Förderer informieren wir zeitnah über Aktuelles und neue Kursangebote persönlich und über unsere Webseite. Überregionale Zusammenarbeit mit anderen Bildungsinstitutionen: Neben den lokalen und regionalen Schulungen und Kursen führen wir auch überregionale, internationale Projekte durch, wie beispielsweise im Rahmen des Projekts ‚Leo von Klenze’ mit dem Lyzeum von St. Petersburg. Was haben wir bisher gemacht?

Was haben wir bisher gemacht? Entwicklungsgeschichtlicher Überblick:

2003/2004: Das JPCM wurde im September 2003 durch eine Initiative engagierter Eltern ins Leben gerufen, die vor allem einen Bedarf an Schulungen im Bereich Informatik und Medientechnik durch Kurse abdecken wollten. 2004 führte dies zur Gründung des Bildungsvereins ‚JPCM e.V.’, dem ‚Jugend Programmierer Center München’, das später ‚Jugend programmiert’ – Centrum München e.V. genannt wurde.

Im Rahmen des Schuljahrs 2003/2004 wurden verschiedene Kurse für Grundlagenwissen in den Bereichen Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung angeboten. Anhand der Programmiersprachen ‚Quick BASIC’ und ‚Visual Basic’ wurden Kenntnisse über imperative bzw. objektorientierte Programmierung vermittelt. Mit praktischen Blockveranstaltungen, wie beispielsweise einem Projekt zum ‚Bau eines Laser- Pointers’ in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften München (FH-München), werden Jugendliche, SchülerInnen im Alter von 13 – 17 Jahren, an High-Tech-Entwicklungen herangeführt und für zukunftsorientierte, technisch geprägte Berufsfelder motiviert. Ein weiterer Kurs hatte den Zweck, die Kinder sowohl auf theoretischer als auch praktischer Ebene mit der PC-Hardware vertraut zu machen.

Die Jugendlichen haben dabei Rechner zerlegt und wieder zusammengesetzt, ein Betriebssystem, sowie MS-Office Programme installiert. Am Ende des Schuljahres arbeitete eine Gruppe 12 bis 16jähriger teamorientiert an dem Spielprojekt ‚Astro’. Hier kamen erstmals selbst entwickelte Klassen und Objekte zur Anwendung. Im Jahre 2005 führten wir eine Reihe von Kursen durch, unter anderem viele Kurse aus den Bereichen Computergrafik/Design und Programmierung, bei denen sich die Jugendlichen für jeweils einen der beiden Zweige entscheiden konnten. Unser Programmierer-Team entwickelte ein Java-Spielprojekte. Im Schuljahr 2006/2007 wurden weitere anspruchsvollere Projekte, u.a. ‚3dsMax’ und ‚Game–Entwicklung’ durchgeführt. Um den schulischen Erfolg der Kinder zu fördern, werden individuelle Nachhilfekurse durchgeführt.

‚JugendTechnikSchule’: Eine hervorragende Resonanz erhielt die sog. ‚MädchenTechnikSchule’, ein Projekt, das das JPCM im Rahmen eines europäischen Projektes (‚Lokales Kapital für soziale Zwecke’) mit mehr als 200 Mädchen der katholischen Maria-Ward-Realschule in Berg am Laim in den Schuljahren 2006-2007 und 2008-2009 durchführte.

Erfolge, die wir nicht verstecken brauchen,

... z.B. bei internationalen Wettbewerben: